Völlig losgelöst von der Erde – Nelson-Mandela-Schule forscht in der Stratosphäre

Grandiose Aufnahme der Kamerasonde in 36000m Höhe

Im Rahmen der vergangenen Projekttage hatte sich eine Projektgruppe mit der Planung und Durchführung eines Stratosphärenflugs mit einem Wetterballon beschäftigt. Dazu musste eine ultraleichte Sonde konstruiert werden mit genügend Platz für eine Kamera und entsprechende Verkabelungen und Befestigungen für den Landeballon. Außerdem musste sie auch die Gerätschaften für das geplante Experiment aufnehmen. Und dann sollte die Sonde auch noch den besonderen Bedingungen während des Steigflugs bis in die Stratosphäre standhalten können. Offizielle Anschreiben an zuständige Behörden für eine Fluggenehmigung wurden formuliert. Ebenso galt es festzulegen, welche Experimente in der zur Verfügung stehenden Flugzeit von etwa 2 Stunden in 36 Kilometern Höhe durchgeführt werden können. Und dann galt es zu warten. Auf den Tag mit optimalen Flugbedingungen, also mit geringer Bewölkung, keinem Niederschlag und einem kalkulierbaren, nicht zu kräftigem Wind bei festgelegter Windrichtung. Und dann kam dieser Tag endlich. Am Montag herrschten optimale Bedingungen. Zwei Stunden dauerte das Befüllen des Heliumballons. Um 12.45 Uhr erfolgte der Start und bereits nach vier Minuten war das Fluggerät außer Sicht. Gut drei Stunden später landete die unbeschadete Sonde mit den Resten der Ballonhülle auf einem Golfplatz in Alverskirchen/Kreis Warendorf. Die phantastischen Filmaufnahmen der installierten Kamera krönten die erfolgreiche Arbeit der Projektgruppe.