Die NMS ist nun seit vier Jahren intensiv mit diversen Projekten zur Förderung des Radfahrens im schulischen Zusammenhang aktiv.

Mittlerweile sind die Bikescouts (Schüler, die den Grundschulkindern und unseren Schülern das sichere Radfahren beibringen) fest etabliert. Das Stadtradeln gehört als schulische Veranstaltung fest zu unserem Profil. Für eine schulweite Radtour, die leider wegen der Corona-Pandemie schon das 2.Mal verschoben werden musste, haben wir bereits über 100 Fahrradhelme angeschafft. Eine schulische Gruppe aus Lehrkräften und Kooperationspartner trifft sich regelmäßig, um die Bikescout-Ausbildung und die Verkehrserziehung voranzutreiben.  Daneben plant die Schule je nach Klassenzusammensetzung ein oder mehrtägige Fahrradausflüge, mit inklusivem Ansatz. Gerade arbeiten wir an dem Zertifikat der Fahrradfreundlichen Schule.  Wir möchten, dass sich unsere Schule konsequent für die Förderung des Radverkehrs einsetzt. Es müssen folgende Kriterien  für die Auszeichnung als „fahrradfreundlich“  erfüllt sein:
• Landingpage, auf der die Rad-Aktionen der Schule zu sehen sind
• mindestens zwei namentlich bekannte, fahrradaffine Lehrer/innen (BIR, TIE, BECS)
• Schuleigene Räder (13 haben wir, davon 3 für Kinder im Grundschulalter)
• Teilnahme an Radsportveranstaltungen oder öffentlichen Rad-Aktionen (wie z. B. Stadtradeln usw.)
• Durchführung von Mobilitätsaktionen
• Vorhandensein einer Fahrrad AG an der Schule, oder es wird ein sportliches Radfahrtraining (auch mit einem Radsportverein) angeboten, oder es gibt das Unterrichtsfach „Radfahren“.

Natürlich ist es eine Sache ein Schild zu haben, dass das Zertifikat der Schule ausweist. Viel wichtiger ist uns aber unser Schulleben auch wirklich dahingehend auszurichten. Dies ist kein einmaliges Ereignis, sondern ein Prozess, der einen langen Atem aller Beteiligten braucht. Dass wir den haben, haben wir bereits unter Beweis gestellt. Der neue Jahrgang Bikescouts steht in den Startlöchern – das nächste Stadtradeln ist in Planung. Es rollt!